27. August 2015

Die Sache mit dem Gütesiegel

Dadurch, dass wir uns mit Nachhaltigkeit und Bio-Produkten beschäftigen, haben wir uns zwangsläufig mit dem Thema der Gütesiegel beschäftigt.

Es gibt sie zu Hauf. Ob bio, fair trade, öko tex, Bündnis-Standards, – was auch immer…

Wir glaubten, dass alle Menschen mündig genug sind UND alle Informationen heutzutage zugänglich, dass diese Siegel überflüssig sind – falsch gedacht!

Viele Menschen lassen sich dennoch leiten und glauben was das Zertifikat verspricht. Wahrscheinlich glauben diese Menschen auch blind, was im Fernsehen gezeigt wird und der „Bild-Zeitung“ steht… Zugegeben, dass ist etwas überzogen.

Eine aktuelle Studie spricht von 31% Zuwachs bei verkauften Produkten mit dem „fair trade“ Siegel.

Um wahrhaftig ein Produkt oder eine Dienstleistung als „Bio“ oder „fair trade“ zu kennzeichnen, bedarf es etwas mehr als jedes Jahr dem TÜV oder anderen Organisationen 1.300.-€ zu überweisen.

Letztendlich entscheidet derjenige der die Musik bezahlt, was gespielt wird.

Ein innovativer Ansatz ist die Transparenz.

Wir öffnen unsere Struktur für jedermann und überlassen es euch zu entscheiden, wen ihr mit eurem Konsum unterstützt. Das Geld für ein Siegel und die zusätzliche Kalkulation sparen wir und vertreiben unsere Mode günstiger, trotz Bio, trotz fair trade.

Um die Transparenz zu gewährleisten setzten wir auf Technologie und arbeiten ausschließlich mit Partnern, die eine ähnliche Ideologie haben wie wir.

Wir arbeiten an dem Ziel, dass jede Person und jeder Arbeitsschritt bei der Entstehung unserer Kollektion mitmacht – So wird alles transparenter und echter.

Vor kurzem hat uns das Bündnis für textile Nachhaltigkeit eingeladen an den Workshops teilzunehmen. Nach vielen Disskussionen im Team und reiflichen Überlegungen haben wir uns dagegen entschieden. Denn… auch hier wird Lobbyarbeit geleistet. Und wir sind als Startup zu klein, um bei den Großen mitspielen zu können.

Unterstützt uns und erzählt es weiter.

Grüne Gründergrüße

euer Henning

 

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